Wohnen und Stadt
DE

Aktuelle Nachrichten


Neues KNI PAPER

Christopher Schulze hat an der Technischen Universität zu München mit seiner Untersuchung über Motive und Beitrittsgründe zu...
mehr...

„Initiativkreis Recht auf Selbstversorgung“

Die EnergieGenossenschaft Murrhardt (EGM) eG, energiewende jetzt, das Klaus Novy Institut e.V und der Zentralverband deutscher...
mehr...

Wohnen und Stadt

Das Zusammenleben von Menschen bedingt immer wieder neue Strukturen und sich verändernde Organisationsformen. Klimawandel, demografischer Wandel, erzwungene oder selbstbestimmte Mobilität fordern ein hohes Maß an Flexibilität von Individuum und Gesellschaft. Dieses berührt auch Strategien für eine nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung und die Wohnraumversorgung. In schrumpfenden Regionen stellt sich die Frage nach der Auslastung kommunaler Infrastrukturen, in prosperierenden Gegenden die Frage nach der Sicherstellung bezahlbaren Wohnraums. Erwägungen einer Dezentralisierung der Versorgung der Gesellschaft werfen zuletzt auch Fragen danach auf, ob es, um dezentrale Siedlungsstrukturen zu erhalten, zwingender Begrenzungen des Größenwachstums großer Agglomerationsräume bedarf.

In unserer wissenschaftlichen Arbeit setzen wir auf die Entwicklung bezahlbarer innovativer Wohn- und Lebensformen. Mehrgenerationenwohnen, selbstbestimmtes Wohnen im Alter sowie das Wohnen und Leben im internationalen Vergleich sind häufig bearbeitete Aspekte. Unser Ziel ist es, den gesellschaftlichen Diskurs über die Entwicklung von Wohnformen, die im Einklang mit individuellen und gemeinschaftlichen Lebensentwürfen stehen, zu unterstützen und zu fördern.

Angesichts der schwierigen finanziellen Situation der Kommunen arbeiten wir an Lösungsstrategien zur Sicherung der Daseinsvorsorge unter Einbindung von zivilgesellschaftlichem Engagement. Der Fokus liegt hier in der Entwicklung von Gemeinschaften und Gemeinschaftseigentum, das z.B. in Stadtteilgenossenschaften, Abwasser- und Energiegenossenschaften oder sonstigen Infrastrukturgenossenschaften umgesetzt werden kann.

Wir gehen über die Wohnung als kleinste Einheit hinaus und analysieren soziale und räumliche Strukturen. Die Herangehensweise verknüpft Ansätze aus Architektur, Stadtplanung und Raumordnung mit solchen des Sozialverhaltens von Menschen. Nachhaltige Stadt- und Quartiersentwicklung, Wohnen im ländlichen Raum, Interkulturalität und Migration sind vorrangige Aspekte.

Drucken
© 2017 Klaus Novy Institut e. V. Köln - KNi